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D


DCS (Desktop Color Separation)  
Ein PostScript-Bilddateiformat für separierte Farb-Dateien. Eine DCS-Datei enthält jeweils eine Datei für jede Prozessfarbe und ein Vorschau-Composite in niedriger Auflösung. Auf die separierten Dateien wird beim Be­lich­ten automatisch zugegriffen. Das DCS-Dateiformat wird häufg für Feinscans verwendet.

Digitalproof
Die Herstellung von Seitenandrucken anhand der gespeicherten digitalen Daten ohne Filmauszüge, z.B.: Laser-, Tintenstrahl- und Thermotransferdrucke. Auf­grund geringerer Farbverbindlichkeit nur bedingt als Kontaktproof einsetzbar.

Druckkennlinie
Zeigt die Abweichung (Tonwertzuwachs) des gedruckten Rasterpunktes vom Rasterpunkt auf dem Film.

Durchsichtvorlage
Bezeichnung für transluzente Vorlagen, z.B. Dias, die mit einem  Durchlicht-Scanners digitalisiert werden.


E


Euroskala, Europa-Skala
1965 mit der DIN 16539 festgelegtes optisches Erscheinungsbild der Farbtöne Gelb, Magenta und Cyan für den Flachdruck.


F


Farbauszug
Reprotechnische Aufteilung eines Farbbildes in Farbanteile für den Mehrfarbendruck.

Farbtiefe
Angabe bei der Digitalisierung von Bildern, die die Anzahl der anzunehmenden Abstufungen beschreibt. Sie wird in Bit pro Farbkanal mit einer Potenz der Zahl 2 angegeben. Ein Beispiel: Ein Scanner mit einer Farbtiefe von 8 Bit, kann 256 (2 hoch 8) verschiedene Nuancen pro Farbkanal abtasten. Bei drei Farbkanälen (Rot, Grün, Blau) ergeben sich somit (256 x 256 x 256) 16,7 Millionen mögliche Farbnuancen.

Farbton (Hue)
Die Wellenlänge des Lichtes einer Farbe in ihrer reinsten Form (ohne Zugabe von Weiß oder Schwarz).

Farbwert (Value)
Ein Maß für die Helligkeit oder Intensität eines Farbtons. Je weniger Weiß eine Farbe enthält, desto höher ist ihr Farbwert.

Flattermarke
Im Bund (Falz) zwischen der ersten und letzten Seite jedes Falzbogens gedruckte fette Linie, die vom ersten Bogen zu jedem weiteren um ein gleichmäßiges Stück nach unten versetzt wird. An dem gleichmäßigen Verlauf der Flattermarken ist das richtige Zusammentragen der Falzbogen z.B. für einen Buchblock optisch leicht zu erkennen.

FM-Rasterung
  Frequenzmodulierte Rasterung. Gleich große Raster­punkte verden entsprechend des Tonwertes auf der Fläche zufällig verteilt angeordnet. In Bildtiefen steigt die Zahl der Rasterpunkte bei immer geringer wer­den­dem Abstand. Durch »Spotverknüpfungen« werden kleine Punktmengen so nebeneinander positionert, daß unterschiedliche Spotgrößen entstehen. Dies führt zu einer sichereren Druckformherstellung und zu einer verr­ingerten Tonwertzunahme im Druck, → AM-Raste­rung

Folienkaschierung
Schützender oder verstärkender Überzug aus Glanz-, Matt- oder strukturierter Folie bei Buchumschlägen oder ähnlichen Produkten.


G


Gamma
Das Verhältnis zwischen den Tonwerten in einer Bilddatei und den auf einem Ausgabegerät erzeugten Tonwerten.

Gemeine
Kleinbuchstaben, Minuskeln

GCR
Gray Component Replacement (Grauwertreduktion)Ein Verfahren zum Ersatz aller neutralen Farbtöne eines Farbbildes durch eine entsprechende Menge Schwarz. Dadurch wird der Gesamtfarbauftrag reduziert. Die Stärke des Schwarzaufbaus kann dabei variiert werden. → UCR

Gegenkaschieren
Beidseitiges Bekleben eines Werkstoffes, um Zugspannungen auszugleichen.

Grammatur
Papiergewicht, angegeben in g/m: