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Farbsystem leitet bald durch die Studienfächer
Erfurt. (tlz) Eines wird Fachhochschule und Universität in Zukunft nicht mehr unterscheiden - die Farbe ihrer Logos. Zu Verwechslungen wird es wohl dennoch nicht kommen. Denn das neue, einheitliche Erscheinungsbild für alle Formen von FH-Veröffentlichungen wirkt deutlich flächiger als das Logo der Uni. Auf ein Siegel wird ganz verzichtet. Von weitem erscheint der neue Schriftzug wie ein breiter Balken. Der löst sich bei näherer Betrachtung in die Buchstaben FHE für Fachhochschule Erfurt auf. Die Balkengrafik zieht sich durch das gesamte Layout und soll für Wiedererkennung sorgen, lasse aber genügend Spielraum für Variationen. Mehr und vor allem großflächigere Bilder fließen künftig vor allem bei der Gestaltung von Flyern mit ein. Ein eigenes Archiv wird dafür angelegt, um Streitigkeiten um das Copyright bei fremdem Material frühzeitig aus dem Weg zu gehen.
Aber nicht nur optisch ist das neue Erscheinungsbild verbessert, auch Funktionales hat sich geändert. Besonders der Internetauftritt werde deutlich übersichtlicher und nutzerorientierter, wie Dirk Hildebrandt von der Weimarer Design-Firma "ID" verspricht. Jedoch bleibt es nicht nur beim tiefen Dunkelblau. Die Studienfächer geben sich farblich zu erkennen: Als feine Unterteilung leitet ein 16-teiliges Farbsystem den Weg, das nur im unteren Balken des Buchstaben "E" des Logos Verwendung findet. So bekommt das E im Sozialwesen einen orangefarbenen Fuß, während das der Gartenbauer in Hellgrün erstrahlt. Umgestellt wird das Layout schrittweise, ab Oktober soll es verbindlich für alle Publikationen gelten. Dann gibt es den visuellen Zusammenhalt, wie es in der Designer-Sprache heißt, für alle FH-Produkte.